in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde der Ludwigskirche e. V. u.a. konzipieren wir zurzeit eine

Ausstellung anlässlich des 75. Jahrestages der Zerstörung der Ludwigskirche

Anhand von Fotografien und Texten dokumentieren wir die Folgen des schweren Luftangriffs auf Saarbrücken in der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober 1944, als Stadt und Ludwigskirche in Trümmer sanken, sowie den Wiederaufbau der Kirche. Die Forderung nach einer Wiedererrichtung des Bauwerks im Sinne von Friedrich Joachim Stengel führte zur Gründung der „Vereinigung Ludwigskirche“ vor über 50 Jahren.

Zur Vernissage am 19. September 2019, 19.00 Uhr in der Ludwigskirche Saarbrücken möchten wir Sie und Ihre Freunde hiermit herzlich einladen!

Programm zur Ausstellung:

3. Oktober 2019, 11.00 Uhr
Moderiertes Zeitzeugengespräch mit Augenzeugen der Bombennacht von 1944.

5. Oktober 2019, 18.00 Uhr
Musikalische Gedenkstunde mit Musik von Ralph Vaughan Williams („Dona nobis pacem“) und Francis Poulenc („Gloria“).
Grußworte von Ministerin Anke Rehlinger, Oberbürgermeister Uwe Conradt sowie Vertretern aus Ökumene und Kultur.

6. Oktober 2019, 9.30 Uhr
Ökumenischer Festgottesdienst mit Vertretern der Kathedrale von Coventry/England. Die Ludwigskirche erhält das „Nagelkreuz von Coventry“ und wird in die Internationale Nagelkreuzgemeinschaft aufgenommen.

Außerdem möchten wir Sie herzlich einladen zu einer Tagesfahrt mit einem kleinen Bus

zur ehemaligen Eisenhütte in Abentheuer, Lkrs. Birkenfeld 

am Samstag, den 21. September 2019

Die Anlage befindet sich heute in Privatbesitz und ist nur im Rahmen von Führungen zugänglich.  

Die Hütte hat ihren Ursprung im 15. Jahrhundert und gilt als der älteste nachweisbare Hochofenbetrieb im Hunsrück. Der Dreißigjährige Krieg führte zum Niedergang des Betriebs. Nach dem Neuaufbau erwarb 1763 der Montanunternehmer Johann Heinrich Stumm die Hütte. Damals existierten außer den Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der große Hammer, der kleine Hammer, die Eisenschneide, das Schied- und Eisenmagazin.

Im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts wechselten die beiden Söhne Friedrich Philipp und Christian Philipp Stumm an die Saar, wo sie das Neunkircher Eisenwerk, die Halberger und die Fischbacher Hütte erwarben. Den Ausschlag gaben die dortigen Eisenstein-vorkommen, die ein qualitativ besseres Roheisen als im Hunsrück versprachen, aber auch die günstigere Verkehrsanbindung.  

Durch Heirat gelangte 1839 die Familie Böcking in den Besitz der Hütte in Abentheuer. Etwa 200 Arbeiter wurden in den 1860er Jahren auf der Hütte beschäftigt. Zu den hier produzierten Gütern zählten außer Munition auch Wagenachsen, Getriebe, Öfen und Ofenfüße, Töpfe sowie zierliche Rauchtische mit Servicen zum Export in die ganze Welt.  

Abfahrt:                      9.30 Uhr

Treffpunkt:                  Parkplatz Roonstraße / Ecke Stengelstraße, 66117 Saarbrücken

Kosten:                       € 25,- für Mitglieder, € 30,- für Nicht-Mitglieder (bitte Barzahlung am Reisetag). 

Programm:                 Fahrt nach Abentheuer

Zwischen ca. 11.00 und 13.00 Uhr Führung durch den Hausherrn Caspar Kampf, ein Nachfahr der Familie Böcking-Stumm. Er wird uns das Herrenhaus mit Original-Ausstattung des 19. Jahrhunderts, die Neben- und Wirtschaftsgebäude sowie die Eisenhüttenanlagen zeigen, die er zurzeit mit viel Liebe zum Detail saniert und wiederaufbaut. Der äußerst sehenswerte Rundgang führt durch das gesamte Gelände; bitte auf festes Schuhwerk achten!    

Anschließend Mittagspause im nahen Gasthof Forellenhof Trauntal in Börfink-Einschiederhof (Verpflegungskosten im Reisepreis nicht eingeschlossen). Die Speisekarte ist online abrufbar unter www.forellenhof-trauntal.de

                                   

Danach Besichtigung der naturnahen Forellenzuchtanlage. Gelegenheit zum Kauf frischer, gebeizter und geräucherter Fische vom Saibling bis zur Bachforelle, sowie von Forellenfilets.    

Rückfahrt nach Saarbrücken

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